GANGart.
GeSchichten eines Körpers
ein Projekt von
Wie viele Geschichten erzählt ein Körper? Wie viele Sprachen spricht er?
Diesen Fragen widmen sich die Autorinnen Andrea Bodner, Verena Frasnelli, Martina Haiböck und Christine Wagner in ihrem zweiten Projekt „GANGart“, das 2024 begann.
Im Mittelpunkt steht der Körper, dem die vier Frauen ihre Stimme leihen: Sie hinterfragen nicht, sondern lauschen nur dem, was Füße, Hüfte, Rücken, Schultern, Stirn, Magen, Herz, Leber, Augen, Mund und Haut von sich zu erzählen wissen.
So entsteht Schicht für Schicht ein neues Bild eines Körpers, das mit seiner Vielfalt an Körpersprachen überrascht und berührt. Während die Hüfte Erinnerungen weckt, redet der Mund nur Schund und ein Rücken wird zur Landschaft, in der kleine Füße noch viele Schritte gehen werden.
In Geschichten, Märchen und Gedichten ergründen die Autorinnen den Körper in seinen Einzelheiten, um ihn dann wieder zu einem wunderbaren Ganzen zusammenzufügen.
Und welche Geschichten erzählen Ihnen Ihre Körperteile?
Der Körper…
…ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare
Christian Morgenstern
Das
Buch
– 10 Kapitel, 4 Autorinnen, 1 Titelbild
GANGart. GeSchichten eines Körpers
In den Körper eintauchen
lauschen
wieder auftauchen
und schreiben
Den Körper wahrnehmen
großflächig
im Detail
und lesen
Körperteile erzählen sich und müssen nicht laut sein, um wahrgenommen zu werden.
Im ersten Buch von Collectiva***** „GANGart. GeSchichten eines Körpers“ erkunden die Autorinnen in 10 Kapiteln den menschlichen Körper.
Die Füße machen den Anfang. Die Wanderung führt weiter über Hüfte und Rücken bis zu den Schultern. Nach dem Eintauchen in das Innere – Magen, Herz und Leber – geht der Blick der Augen wieder nach außen und der Mund bildet den Abschluss, während die Haut alles zusammenhält.
So treten zwölf Körperteile miteinander in Dialog und ein vielschichtiges, literarisches Bild eines Körpers entsteht.
Das Titelbild von Bea Hinteregger spricht dabei seine eigene, bezaubernde Körpersprache.
Erhältlich in allen guten Buchhandlungen
ISBN 978-88-6563-424-0
Zum Neugierigmachen…
Füße
„Wieder groß: die Füße. Die Kamera schenkt ihnen die ganze Bühne.“
– Andrea Bodner
Rücken
„Hinter seinem nackten Rücken verschlingt der Himmel das Meer.“
– Verena Frasnelli
Stirn
„Und fand dort eine flimmernde Kraft, die sich nach oben auszubreiten begann und schließlich über das Stirnmal nach außen drang.“
– Christine Wagner
Leber
„So viel Leben, pardon Leber auf einmal, haut mich nun tatsächlich um.“
– Verena Frasnelli
Mund
„Doch ihre Faszination blieb. Ist jeder Mund anders?“
– Martina Haiböck
Hüfte
„Da taucht ihre linke Hüfte auf – wie eine Boje im Meer.“
– Andrea Bodner
Schultern
„Ich möchte mir die Schultern machen lassen.“
– Andrea Bodner
Herz
„Oft schien es ihr, als wäre ihr Herz ihr einen Herzschlag voraus.“
– Martina Haiböck
Augen
„Er hat braune Augen.“
– Christine Wagner
Haut
„Aber schon haben sich weitere Schweißtropfen gelöst und sie alle mäandern die weiße Haut hinab.“
– Christine Wagner
Nächste Veranstaltungen
Und weil es am Ende des Buches heißt „Nie zu viel für mich. Ich will mich gewöhnen ans Verwöhnen“, sind Sie eingeladen, gleich damit anzufangen.
Kulinarische Lesung
28. September 2026 – 19 Uhr
Gardenrestaurant JuMa Leifers
Lesung
20. November 2026 – 18.30 Uhr
Stadtbibliothek Brixen

